Keyword Recherche Tool explodieren lassen – Powerblogging

Keyword Recherche Tools

Ganz ehrlich:

Um die Nutzung eines Keyword Recherche Tool kommen Unternehmen und Onlineshops nicht herum (respektive deren SEOs).

Denn, versucht man ohne Keyword Recherche SEO zu machen, ist das etwa wie Auto fahren ohne Steuerrad.

Klar, Keywords an sich verlieren theoretisch etwas an Bedeutung, da Google demnächst keine Infos mehr darüber ausgibt, durch welche Stichworte eine Seite gefunden wurde (siehe Thema „not provided“). Ausserdem werden Suchanfragen auch immer spezifischer und entsprechend gibt es mehr einzigartige Anfragen.

Die Keyword Recherche bleibt dennoch unglaublich wichtig. Was sich vor allem ändert – ist was man daraus macht.

Verwandte und vorgeschlagene Keywords

Da wir hier einen komplett neuen Blog starten, können wir nicht davon ausgehen, dass wir um hart umstrittene Keywords kämpfen können. Dafür hat unsere Seite einfach nicht den nötigen Trust. Die einzige Chance bei Google etwas zu erreichen ist es, sich im Longtail zu platzieren und zwar mit möglichst vielen Keywords. Ausserdem müssen wir die verfügbaren Infos von Google nehmen und diese für uns nutzen. Ein interessanter wegen stellen dabei die von Google selbst als „verwandt“ erkannte Longtail Keywords dar.

Von Google vorgeschlagene Keywords nutzen

Die angezeigten verwandten Keywords sind natürlich nicht zufällig dort. Sondern für Google gehören diese zum angefragten Stichwort dazu. Es macht also nur Sinn, dass man diese in seinem Content verwendet. Mittlerweile gibt es verschiedene Tools, welche diese Daten auslesen und zwar über mehrere Ebenen. Denn, klickt man eine vorgeschlagene Suche an, bekommt man neue Suchergenisse und ebenfalls neue verwandte Keywords.

Das andere sind noch die Keyword Vorschläge. Diese erscheinen, sobalb man bei Google im Suchfeld zu schreiben beginnt. Ein Tool, welches ich regelmässig nutze, nennt sich Arsyn Keyword Scraper (kostenloser Download). Wie das aussieht sehr ihr im nachfolgenden Screenshot.

Die gefundenen Keywords wirft man anschliessen in den Google Keyword Planer (früher Google Keyword Tool genannt). In der Auswertung sieht man dort, welche der Stichworte und Sätze monatliche Suchanfragen haben. Aber Achtung: Will man gute Keywords finden, bedeutet dies nicht, dass diese Suchanfragen haben müssen (gemäss Keyword Planer). Denn, ein Keyword ist dann „gut“, wenn Google es für wichtig hält. Es macht also nur Sinn, dass man in seinem Content auch vorgeschlagene Keywords verwendet, welche gemäss Tools keine Suchanfragen aufweisen.

Tipp: Überlegt euch einfach folgendes. Würde Google diese Keywords als „verwandt“ bezeichnen, wenn sie nicht wichtig wären?

Gleiches gilt für die vorgeschlagenen Keywords (Google suggest genannt). Dies sind die Keywords, welche angezeigt werden, während dem man etwas in Google eingibt. Auch bei diesen Keywords gibt es wieder einige, welche gemäss Keyword Planer kaum anfragen haben. Google würde aber auch diese nicht aufführen, wären sie nicht relevant.

Google schlägt die besten Keywords vor

Keywords aus Wikipedia und anderen Quellen filtern

Sucht man nach einem bestimmten Keyword, bekommt man als Resultat die für Google passendsten Ergebnisse. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass die Texte auf diesen Seiten, den Vorstellungen Googles entsprechen. Es macht also nur Sinn, wenn man sich daran orientiert. Dieses Prinzip verfolgt etwa die WDF*IDF Theorie.

Der Google Keyword Planer bietet ein interessantes Tool, um die wichtigsten Stichworte und Phrasen aus einer Seite auszulesen. Und so funktionierts:

1) Bei Google nach dem gewünschten Thema suchen.
2) Ein Top Resultat anklicken und die URL davon kopieren.
3) Den Keyword Planer öffnen und auf „Ideen für neue Keywords und Anzeigegruppen suchen“ klicken.
4) Im Feld „Ihre Zielseite“ setzt man nun die zuvor kopierte URL ein und klickt unten auf „Ideen abrufen“.

5) Dann auf „Keyword-Ideen“ klicken und schon bekommt man eine ausführliche Liste an relevanten Keywords, welche man so weit möglich in seinem Content verwenden sollte.

Die besten Keywords bekommen

 

Warum ist diese Taktik sinnvoll? Weil Google diese Stichworte als relevant einordnet.

Andere Keyword Recherche Tools nutzen

Es gibt diverse Tools für das Finden von Keywords von anderen Anbietern. SEcockpit und LongTailPro sind zwei davon Bei diesen Softwaren handelt es sich um kostenpflichtige Tools, welche mit zusätzlichen Features aufwarten. Dabei ist insbesondere die Analyse der Suchergenisse zu einer Suchanfrage zu erwähnen.

So werden etwa Daten von Moz eingeholt und auf einen Blick sichtbar gemacht. Die Idee dahinter ist es, dass man sofort sieht, wie stark die Konkurrenz ist und ob es sinnvoll wäre, das betreffende Keyword zu nutzen.

Suchergenisse analysieren mit SEcockpit

Keywords finden für Linksquad.de

Die Aufgabe hier ist natürlich nicht ganz einfach. Denn, dieser Bereich ist stark umkämpft. Wie anfangs beschrieben bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zu Beginn auf (lange) Longtail Keys zu konzentrieren. Dennoch habe ich die verfügbaren Tools zum glühen gebracht und versucht noch einige interessante Stichworte aus den Weiten des Webs zu graben, welche nicht ganz so hart umkämpft sind.

Dazu habe ich alle oben angesprochenen Tools und Methoden verwendet. Im Laufe der Zeit, kann man natürlich dann anhand der Artikel erahnen, welche Keywords wir gefunden haben und entsprechend optimieren. Wie gut das funktioniert werden eventuelle Rankings zeigen.

2 Kommentare

  1. Ben Mueller

    Sicherlich ein guter Weg zunächst über Longtails seine Keywords zu finden – allerdings finde ich persönlich, gerade am Anfang eines Produktes diese ganze Keyword-Denke nicht zielführend, erst nachdem man ein Projekt platziert hat und ca. 20 Artikel online sind, sollte man mal schauen welche Longtails besonders gut, und welche gar nicht „gefragt“ sind und dann entsprechend optimieren.

    1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

      Hi Ben,
      Danke für deinen Besuch 🙂
      Klar, ich gebe dir genauso recht. Ich habe (vor allem bevor ich von SEO eine Ahnung hatte) automatisch auch so angefangen. Und weisst du was? Es hat ebenfalls funktioniert.
      Viele Wege führen nach Rom und erst recht im Internet (dem wahren Land der unbegrenzten Möglichkeiten) 😉

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