5 Wege um aus Lesern Fans zu machen [Infografik]

Blogleser bekommen

Es ist ein Fakt:

Einfach mehr Blogleser bekommen ist heute nicht mehr genug!

Was du wirklich willst sind Fans, die dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Doch wie schaffst du es, aus einfachen Lesern, echte Fans zu machen, die immer wieder zurück kommen, deine Inhalte teilen und deine Produkte kaufen?

Schau dir die nachfolgende Infografik an und lese danach die detaillierte Beschreibung:

Leser zu Fans machen

Die infografik kannst du natürlich gern im Social Web teilen oder auch in einem eigenen Blogartikel nutzen!

1. USP entwickeln

„USP“ steht für Unique Selling Proposition, was auf Deutsch in der Regel als „Alleinstellungsmerkmal“ übersetzt wird.

Damit du die Anzahl Blogleser steigern kannst und diese zu Stammlesern oder Fans werden, muss dein Blog sich von der Masse abheben.

Folgende, einfache Möglichkeiten hast du dazu:

  • Ein einzigartiges Logo.
  • Ein einprägsames Blogdesign.
  • Ein aussagekräftiges Motto.
  • Ein genau definiertes Themenfeld.
  • Die Schreibweise.

Selbstverständlich kannst du auch mehrere dieser Möglichkeiten umsetzen. Das ist umso besser.

Als ein gutes Beispiel könnte man hier Vladi mit seinem Affenblog nennen. Er nennt seine Fans liebevoll die „Affenbande“ und sein Buch ist das „Affenbuch“. Zusammen mit dem Design und dem Logo ist der Affenblog einfach unverkennbar und damit einzigartig.

2. Starke Inhalte

Content is King, nach wie vor! Erst wenn du deine Blogleser zu Fans machen möchtest.

Damit dir die Leser aus der Hand fressen und dir dabei helfen, deine Reichweite zu vergrössern, müssen deine Artikel immer top sein!

Du hast Fans wenn dir deine Leser so sehr vertrauen, dass sie deine Inhalte bereits teilen, bevor sie zu Ende gelesen haben.

Qualität vor Quantität, das weiss auch Dimitri von Emotionen im Web. Er schreibt nicht täglich einen Artikel, aber wenn etwas Neues kommt, dann ist es richtig gut.

3. Präsenz markieren

Damit deine Leser zu Fans werden, musst du ihnen das Gefühl geben, dass du allgegenwärtig bist. Damit du das umsetzen kannst, musst du deine Leserschaft und deine Branche kennen.

Konkret heisst, dass du genau in denen Social Networks aktiv sein musst, wo auch deine Leser sind. Aber nicht nur das, du musst sogar in den gleichen Gruppen präsent sein.

Als nächstes stellen Gastartikel eine wunderbare Möglichkeit dar, um Präsenz zu markieren und dich als Experte zu präsentieren. Wenn du es schaffst, auf den wichtigsten Blogs deiner Branche veröffentlicht werden, erhöht sich deine Autorität sofort.

Auch Foren können genutzt werden, um die Reichweite in deinem Fach noch zu vergrössern.

Robert von Toushenne ist ein Blogger, der das „Präsenz markieren“ quasi perfektioniert hat. Er ist eigentlich überall dort anzutreffen, wo man User erwartet, die sich für Social Media und Blogging interessieren.

4. Interagieren

Interaktion mit einzelnen Lesern, ist der schnellste Weg, um Fans zu generieren (wenn auch nicht der effektivste).

Wenn du auf ein Bedürfnis eines einzelnen Lesers eingehen kannst und diesem direkt hilfst, dann hast augenblicklich einen Fan aus einem Leser gemacht.

Versuche daher immer auf alle Kommentare in deinem Blog zu antworten. Genauso mit Emails, die du von Lesern bekommst.

Du kannst den Effekt vergrössern, indem du die Hilfestellung allen deinen Lesern zugänglich machst. Solltest du also einem Leser eine wichtige Frage beantworten und diesem damit helfen, kannst du darüber einen Artikel schreiben. Wenn richtig verpackt, kann das auf die Leser den gleichen Effekt haben.

5. Email Liste

Man kann es eigentlich nicht oft genug erwähnen. Wer heute als Blogger noch nicht versucht eine Email Liste aufzubauen, der verpasst wirklich etwas.

Damit deine Fans mit deinem Blog in Verbindung bleiben, benötigt es einiges. Klar kann dein RSS Feed abonniert werden, jedoch kommt das nur immer dann an, wenn der Leser den Feedreader öffnet.

Und bei Facebook gibt es so endlos viele Infos im Stream, dass dein Artikel ohne Weiteres übersehen werden kann.

Email ist zwar älter als Facebook und RSS Feeds, dennoch ist es das Medium, was nach wie vor wichtiger und zuverlässiger ist.

Andreas Graap legt viel Wert darauf, eine Email Liste aufzubauen. Das merkt man, wenn man sich auf seinem Blog etwas umsieht. Der User bekommt überall die Möglichkeit sich anzumelden. Sogar ein Plugin hat Andreas entwickelt.

Fazit

Blogleser zu haben und gut und recht. Dein Ziel sollte es aber sein echte Fans zu bekommen.

Fans freuen sich jedes Mal, wenn eine Email von dir in ihrem Postfach erscheint. Fans empfehlen dich ihren Freunden. Und das Wichtigste: Solltest du einmal irgendwas verkaufen, werden es deine Fans sein, die dir das Produkt aus den Fingern reissen!

Was denkst du über unsere, zugegeben etwas experimentelle, Infografik? War das Thema für dich hilfreich?

Und hast du weitere Ideen, wie man seine Leser zu Fans umwandeln kann?

Sag es uns in einem Kommentar!

12 Kommentare

  1. Dimitri Weimer

    Das freut mich, hier dabei zu sein! Danke!

    1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

      Hoch verdient, Dimitri 🙂
      Man kann deinen Blog nur empfehlen!
      Und ja, ich schau dir jedes verdammte Mal zuerst in die Augen 😀 haha

  2. Raoul Plickat

    Gut auf den Punkt gebracht!

    1. Anna Schulze

      Da kann ich eigentlich nur zustimmen.
      Auch wenn ich jetzt als „noch-nicht-Bloggerin“ nicht ganz verstehe, was der Unterschied zwischen Fans und Besuchern ist?
      Sind damit Fans bei Facebook gemeint? Oder Stammleser?

      1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

        Unter Fans kann man natürlich verschiedenes verstehen, Anna. Jedoch nicht Facebook Fans. Denn über die Facebook Fans hast du als Blogger wenig bis gar keine „Kontrolle“.
        Fans sind hingegen für einen Blogger alle die Besucher, die eine „gewünschte“ Aktion ausführen. Das sind insbesondere Newsletter Anmeldungen. Aber auch teilen des Contents oder kommentieren.

  3. Michael Benzoni

    Danke für die guten Tipps!
    Genau so sollte es sein! An der Umsetzung muss ich allerdings noch etwas feilen 😉

  4. Robert Weller

    Hi Dani,
    auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Erwähnung. Schön, dass ich als Vorbild vorweg gehen darf, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle gemeinsam das Internet gestalten und zusammen lernen.

    In diesem Sinne: toller Blog und auch gute Arbeit von dir. Lese ich immer wieder gerne 😉

    1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

      Danke für den Kommentar Robert!
      Natürlich kann im Internet wirklich jeder von jedem lernen, das ist absolut richtig.
      Aber nichts desto trotz bist du sicher für viele ein Vorbild 😉

  5. Alexander Kouba

    Toller Beitrag! Ich denke, der wichtigste der erwähnten Punkte ist die persönliche E-Mail Liste.
    lg Alexander Kouba

    1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

      Hi Alexander,

      Ich gebe dir recht. Online erfolgreich sein ist ohne Email Liste fast unmöglich.
      Jedoch bin ich auch der Meinung, dass die anderen Punkte zum Teil nötig sind, um überhaupt eine Liste aufbauen zu können.

      Wenn z.B. die Bloginhalte nicht gut sind, dann ist es auch schwierig die Leser von einer Anmeldung zu überzeugen.
      Auch die anderen Punkte helfen dabei, deine Autorität zu stärken und damit die Chance zu vergrössern, dass jemand den Newsletter abonniert.

      Grüsse
      Dani

  6. Fredo

    Saugeile Seite. Weiter so!!!

    1. Dani Schenker (Beitrag Autor)

      Hehe, danke Fred! Lange nichts von dir gehört. Hoffe es geht dir gut 😉

Kommentare sind geschlossen.